Das Goldgräberfest ist in Hunding schon eine gute Tradition. Alle zwei Jahre findet es bekanntlicherweise statt. Alle zwei Jahre schließt sich traditionell auch in der Woche nach dem Goldgräberfest im Rahmen des Ferienprogramms der Verwaltungsgemeinschaft der Kindernachmittag der Hundinger Goldgräber unter dem Motto „Die Indianer rufen“ an. Und, wie jedes Mal, bereitet Monika Eder, gelernte Kindergärtnerin, das Programm vor und leitet es auch. Und wie die Kinder kamen und begeistert waren. Zuerst noch etwas schüchtern und vorsichtig, aber dann !!!!
In zwei Gruppen hatte die erfahrene Kindergärtnerin die Kids eingeteilt: bis 7 Jahre und dann von 7 bis 9 Jahre. Insgesamt nahmen um die 50 Kinder am Programm teil.
Der Unkostenbeitrag wurde in voller Höhe für eine Schulpatenschaft für ein Mädchen in Nepal zur Verfügung gestellt. Monika und Erwin Eder möchten damit ermöglichen, dass einem Kind im bettelarmen Nepal ein Schulbesuch ermöglicht wird. Insoweit sei noch angemerkt, dass das Geld direkt an eine Schule nach Nepal geht und Monika und Erwin Eder, Bürgermeister Ferdinand Brandl und ein weiterer Spender den Betrag nach oben aufgerundet haben. Die Goldgräber stellten Saloon, Getränke und Verpflegung kostenlos zur Verfügung. „Eine tolle Sache, nicht nur der Nachmittag“, sagten viele Eltern.
Monika Eder hatte in ihrer Tochter Ramona und deren Freundin Janina fleißige Helfer. Zunächst wurden Buben, wie Mädchen geschminkt und bekamen ein Indianeroutfit. Dann ging es los: Eine alte Karte mit einer Anweisung zu einem „Goldschatz“ (klar für Hunding) wurde entdeckt. Und vor allem, konnte der Schatz nur von allen gemeinsam gefunden werden. Fast zwei Stunden waren die Kinder auf dem Gelände zwischen Tipis, Zelten, Pferdekoppeln und Goldwaschanlagen unterwegs. Selbstverständlich wurde der Schatz gefunden und die Goldnuggets gerecht aufgeteilt. Ebenso selbstverständlich gab es nach getaner Schatzsuche eine Brotzeit für alle. Mit einem „Danke“ verabschiedeten sich die jungen Indianer von Monika Eder, „bis in zwei Jahren“. Bürgermeister Ferdinand Brandl bedankte sich bei der Organisatorin und deren Helferinnen für die tolle Vorbereitung und Durchführung.
Danke sagten auch die Eltern. Und wie meinte ein „Junger Indianer“: „In zwei Jahren, klar bin ich wieder dabei“.

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